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Solidarität Igls

Abgelehnt – was jetzt?

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Dienstag, 14. Mai 2019, 19:00 Uhr, Congress Igls

Seit Juni 2017 haben 58 Frauen und Kinder im Haus Liah einen vorübergehenden Ort zum Wohnen gefunden. 30 der 58 Frauen und Kinder haben einen positiven Asylstatus und weitere 7 haben subsidiären Schutz in Österreich erhalten. 17 Frauen und Kinder warten noch auf den Ausgang ihres Asylverfahrens. Vier der Frauen und Kinder haben einen negativen Bescheid in zweiter Instanz erhalten und dürfen nicht in Österreich bleiben. Welche Optionen haben AsylwerberInnen nach einem negativen Abschluss des Asylverfahrens?

Michael Kerber von der Diakonie Rechtsberatung wird zur rechtlichen Situation von abgelehnten AsylwerberInnen und den praktischen Konsequenzen berichten.

Cornelia Saxer von der Caritas Rückkehrberatung wird uns über die Möglichkeiten einer freiwilligen Rückkehr und damit verbundene Unterstützungsmaßnahmen informieren.

Kathrin Heis wird über die Plattform Asyl für Menschenrechte und deren Unterstützungsleistungen sprechen.

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Aktuelles aus dem Haus Liah

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Seit 26. Juni 2017 haben 58 Frauen und Kinder im Haus Liah einen vorübergehenden Ort zum Wohnen gefunden. Sie haben, auch in diesen schweren Zeiten der Unsicherheit und Fremdheit, einen Ort des Zusammenlebens vieler Nationalitäten und Kulturen erlebt und von einem Rückzugsort profitiert. Besonders bemerkenswert dabei ist, dass im Haus Liah ein starker Zusammenhalt unter den Frauen herrscht und es – trotz des engen Zusammenlebens – kaum Konflikte gab. Alle Frauen versuchen stets an einem Strang zu ziehen, sich gegenseitig zu unte

Seit 26. Juni 2017 haben 58 Frauen und Kinder im Haus Liah einen vorübergehenden Ort zum Wohnen gefunden. Sie haben, auch in diesen schweren Zeiten der Unsicherheit und Fremdheit, einen Ort des Zusammenlebens vieler Nationalitäten und Kulturen erlebt und von einem Rückzugsort profitiert. Besonders bemerkenswert dabei ist, dass im Haus Liah ein starker Zusammenhalt unter den Frauen herrscht und es – trotz des engen Zusammenlebens – kaum Konflikte gab. Alle Frauen versuchen stets an einem Strang zu ziehen, sich gegenseitig zu unterstützen und jene, die neu ins Haus kommen, zu integrieren.

Von den 58 Frauen und Kindern erhielten 28 einen positiven Asylstatus und weitere 7 subsidiären Schutz in Österreich. Die meisten dieser Frauen und Kinder konnten bereits in private Wohnungen ziehen. Während die einen durchatmen und in Österreich Fuß fassen können, ist bei 19 Frauen und Kindern der Ausgang ihres Asylverfahrens noch ungewiss. Vier der Frauen und Kinder erhielten nach vier Jahren des Wartens und Bangens einen negativen Bescheid in zweiter Instanz und dürfen nicht in Österreich bleiben.

Zurzeit wohnen 15 Frauen und 14 Kinder im Haus Liah. Nach dem kalten und schneereichen Winter freuen sie sich auf den Frühlingsbeginn und darauf, dass endlich wieder draußen gemeinsam gespielt und gelacht werden kann. Über folgende Gegenstände wären die Bewohnerinnen mit ihren Kindern sehr dankbar:

  • Fahrräder für die Frauen und Kinder
  • Bücher (v.a. englische Novellen)
  • Babywagen für ein Neugeborenes
  • Kinderwagen für einen zweijährigen Buben
  • Maxi-Cosi Babyautositz für eine ausgezogene Familie
  • Spiele (Lego, Monopoly)

Wenn Sie etwas spenden können, dann schicken Sie bitte eine kurze Emailnachricht an info@solidaritaet-igls.org. Danke!

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Nikola im Haus Liah

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Lieber Freundeskreis!

Die Aufregung war groß im Haus Liah als am Dienstag, den 4. Dezember der Nikolaus über die Felder daher spazierte. Selbstverständlich hatte er einen großen Sack mit Geschenken für die Kinder mit und freute sich sehr über die Lieder, die ihm die Kinder zur Begrüßung gesungen haben. Begleitet von Helene mit der Geige und Maria mit der Gitarre begann die kleine Feier sehr weihnachtlich und stimmungsvoll.

Der Nikolaus wandte sich an alle Kinder mit freundlichen Worten und nicht zuletzt mit einem großen „Dankeschön“ an Jennys Assistentin Angelina, die sie in den letzten Monaten im Haus Liah tatkräftigt unterstützt hat. Großes Lob gab es auch für die lieben Igler Mütter, die die Feier möglich machten.

Danke lieber Nikolaus, wir freuen uns auf nächstes Jahr!

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Elizabeth und Shavin erzählen von ihrem Leben in Igls

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Für diesen Beitrag haben wir Elizabeth und Shavin, zwei Bewohnerinnen des Hauses Liah, gebeten, uns von ihrem Leben in Igls zu erzählen. Entstanden sind zwei berührende Berichte, die Sie hier lesen können.

Die folgenden Gegenstände werden zurzeit im Haus Liah gebraucht:

  • Kinderwagen für ein eineinhalbjähriges Kleinkind
  • Winterschuhe, Winterjacken und Handschuhe für Frauen und Kinder (in unterschiedlichen Größen)
  • Eislaufschuhe für Kinder
  • Kinderbücher
  • Spielsachen, insbesondere Lego und Monopoly

Sollten Sie etwas spenden können, dann schreiben Sie bitte ein kurzes Mail an info@solidaritaet-igls.org, damit wir die Übergabe organisieren können.


Elizabeth

Dass wir das vergangene Jahr in einer so angenehmen und friedlichen Umgebung in Igls leben durften, ist wunderbar. Wir sind allen zutiefst dankbar, die uns mit offenen Armen aufgenommen haben.

Unbeschreibliche Dankbarkeit empfinden wir für jede freundliche Geste, für all die Liebe und für die vielfältige Unterstützung, die wir in Igls erfahren haben.

Die Bewohnerinnen im Haus Liah kommen aus verschiedenen Ländern und gehören unterschiedlichen Kulturen an. Trotzdem schätzen wir uns und helfen einander. Manchmal ist es sehr hart und schwierig, in Ungewissheit und Angst zu leben. Manchmal vermissen wir unsere Familie und unsere Freunde zuhause sehr. Bei allen diesen Herausforderungen sind wir den Menschen in Igls für ihre Liebe und Sorge von Herzen dankbar. Das gibt uns Kraft und Hoffnung auf bessere Zeiten.


Shavin

Mehr als ein Jahr habe ich im Igler Flüchtlingsheim Haus Liah gewohnt. Diese Zeit war durchwachsen, weil das Zusammenleben im Heim nicht immer ganz einfach und der Ausgang meines Asylverfahrens sehr ungewiss war.

Dennoch konnte ich in einer friedlichen Umgebung etwas zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen. Nach langer Zeit des Hoffens und Wartens erhielt ich vor Kurzem einen positiven Asylbescheid.

Mit der tatkräftigen Unterstützung meiner Freundinnen konnte ich eine kleine Wohnung im Zentrum von Igls finden. Eine schwere Last ist von meinem Herzen gefallen. Nun kann ich mich voll und ganz auf mein neues Leben hier in Österreich einlassen.

Obwohl ich das Land, in dem ich geboren wurde und aufwuchs, sehr vermisse, kann ich gleichzeitig sagen, dass sich Igls wie eine zweite Heimat anfühlt. Ganz besonders freue ich mich, wenn ich durch den Ort spaziere und von den Menschen angelächelt und gegrüßt werde.

Meine Pläne für die Zukunft sind, meine Deutschkenntnisse zu perfektionieren, damit ich anschließend einen Sozialberuf erlernen kann. Am liebsten würde ich mit Menschen arbeiten, die auch flüchten mussten und ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht haben. Dass ich so tapfer durchgehalten habe, macht mich sehr stolz. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich begleitet und unterstützt haben.

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Einladung Fachvortrag am MCI: Frauenhandel - Herausforderungen und innovative Handlungsansätze in der Arbeit mit nigerianischen Betroffenen

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Lieber Freundeskreis!

Gerne dürfen wir zum Fachvortrag und Podiumsgespräch

Frauenhandel. Herausforderungen und innovative Handlungsansätze
in der Arbeit mit nigerianischen Betroffenen

am 3. Dezember 2018 um 17.30 Uhr am Management Center Innsbruck, Universitätsstraße 15, Innsbruck einladen.

Nigerianische Frauen werden seit vielen Jahren zum Zwecke der (sexuellen) Ausbeutung nach Europa gebracht, die Anzahl der Betroffenen ist in letzter Zeit erheblich gestiegen. Laut IOM kam es in den vergangenen Jahren zu einem 600%igen Anstieg der Fälle von Frauenhandel in Europa. IOM schätzt, dass 80% der nigerianischen Frauen, welche über das Mittelmeer in Italien ankommen, von Frauenhandel betroffen sind (vgl. IOM 2017).

Der Fachvortrag von Michael Wegleiter befasst sich mit den komplexen Strukturen des Menschenhandels mit nigerianischen Frauen. Er beleuchtet dabei die rechtlichen Grundlagen, die aktuellen Entwicklungen in Europa sowie die Herausforderungen in der Arbeit mit betroffenen nigerianischen Frauen. Der Fokus liegt dabei auf den Erfahrungswerten des italienischen Projektes „Alba“ in der Arbeit mit Kulturvermittler_innen, welche zusätzlich zu Dolmetscher_innen den Beratungsprozess bereichern.

Anschließend an den Impulsvortrag wird die Thematik gemeinsam mit folgenden drei Expert_innen im Rahmen eines Podiumsgesprächs vertieft:

  • Monika Cissek-Evans, Leiterin der Fachberatungsstelle JADWIGA München – Fachberatungsstelle für Opfer von Menschenhandel und Zwangsheirat 
  • Michael Wegleiter, Koordinator des Projektes „Alba“, Bozen 
  • Miriam Siebenhofer, Sozialarbeiterin und Psychosoziale Beraterin und Prozessbegleiterin bei LEFÖ – Interventionsstelle für Betroffene des Frauenhandels (LEFÖ-IBF), Wien

Moderation: Katie Klaffenböck, Projektmanagerin, Focal Point Counter-Trafficking, IOM Österreich

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum 27.11.2018 an katharina.ehikioya-lang@mci.edu

Zum detaillierten Programm auf der MCI.EDU